Naturheilpraxis Güntert Güntert Katia - kant. appr. Naturheilpraktikerin - Zentralstrasse 35 - CH-8212 Neuhausen


Dorn Methode

Definition

Die Dorn- Therapie ist eine ganzheitlich anwendbare Wirbelsäulen-und Gelenkbehandlung, um Beschwerden im Wirbelsäulenbereich sowie in die Extremitäten und Kopf ausstrahlende Schmerzen zu therapieren.

Bewegungseinschränkungen, Dysfunktionen und Blockierungen von Wirbeln werden manuell diagnostiziert und auf eine sanfte, einfühlsame Art reponiert. Bei dieser Therapie werden keine Hilfsmittel oder Medikamente verwendet.
Einfache Selbstübungen nach Dorn für die Patienten sorgen nach einer Behandlung für eine mittel- und langfristige Stabilisation der Wirbelsäule und der behandelten Segmente, Wirbel und Gelenke.
Das Ziel dieser Methode ist die Wiederherstellung der Kongruenz und vollen Funktionsfähigkeit der Wirbelsäule und aller anderen Körpergelenke. Dies wird durch eine dynamische Behandlung der Gelenke um die Ruhestellung erreicht.

Bei jeder Therapie ist es wichtig Therapiehinweise, Anwendungsmöglichkeiten und Gegenanzeigen zu erkennen und zu beachten.

Positionsdiagnostik

Die Dorn-Methode ist eine Positionsdiagnostik und aufgrund dieser Befunde wird behandelt. Diese Positionsdiagnostik ist ihre Starke und gleichzeitig ihre Einfachheit. Die Hauptarbeit erfolgt am Dornfortsatz, wenn nach dieser Behandlung weiterhin Symptome vorhanden sind, kann diese über die Querfortsätze differenziert werden.

Zielorientierte Anwendung

Die Dorn-Methode  wird bei vollständiger Anwendung der 3 Bereiche (Eigenübung, Ganzheitlichkeit, Therapie) mit ungefähr einer Stunde (der gesamten Wirbelsäule und benötigte periphere Gelenke) mit 2,3 evtl. 4 Terminen in der Regel eine klare Wirkung zeigen. Voraussetzung ist eine Klärung von Kontraindikationen/Gegenanzeigen durch den Therapeuten.

Kontraindikationen und Indikationen der Dorn Methode

  • Bei einem Verdacht auf einen Knochenbruch
  • Entzündete Gelenke dürfen nicht direkt behandelt werden.
  • Neurologische Symptome wie akute Abschwächungen und Ausfälle
  • Medikamente wie Marcoumar (Blut Gerinnungshemmer) ist eine Teilkontraindikation
  • Knochentumore oder Knochenmetastasen
  • Schwangerschaften mit Komplikationen

Indikationen oder  Anwendung bei folgenden Beschwerden

  • Mit dieser Methode können Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule und auch Ausstrahlungen in die Beine, Arme und Kopf behandelt werden.
  • Es können Schmerzen in einzelnen Gelenken behandelt werden.
  • Orthopädische und peripher neurologische Beschwerden können behandelt werden, solange sie nicht unter die Kontraindikationen fallen.
  • Seiten unterschiedliche Körperwahrnehmungen der Patienten wie zum Beispiel dauerhafte einseitige Muskelverspannungen, Schweregefühl, Tennis- oder Golfer-Ellenbogen etc.  können ein Behandlungsgrund sein.
  • Beschwerden innerer Organe können, wenn sie differentialdiagnostische abgeklärt sind, ein zusätzlicher Einflussbereich der Behandlung sein.


Jeder Mensch kann seine Beschwerden unterschiedlich wahrnehmen, sodass hier nur eine kleine Aufzählung gegeben werden kann. Es können Schmerzen, Kribbeln, Taubheit, Ziehen, Stechen, Drücken, Schwächen in verschiedenen Ausdehnungen wie punkt-, strichförmig oder flächig, dumpf oder spitz etc. empfunden werden.