Naturheilpraxis Güntert Güntert Katia - kant. appr. Naturheilpraktikerin - Zentralstrasse 35 - CH-8212 Neuhausen


Klassische Homöopathie - Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt

Was ist Homöopathie?

Der Name setzt sich aus – homoion (ähnlich) und pathos (Leiden) zusammen. Und so ist Homöopathie eine Heilmethode, die auf dem "Ähnlichkeits-Prinzip" beruht. Ganz nach dem


Grundsatz:


Similia Similibus Currentur - Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt.



Ein homöopathisches Arzneimittel, das beim gesunden Menschen bestimmte Störungen hervorruft, ist also imstande, ähnliche Störungen beim kranken Menschen zu mildern oder ganz zu beseitigen.

Die Homöopathie regt durch feinste Reize, die gestörten Selbstheilungskräfte des Kranken an. Die Heilmethode stammt von Dr. Samuel Hahnemann (1755-1843) dem Begründer der klassischen Homöopathie.





Wie kam Hahnemann zu diesem Wissen?

Hahnemann hatte 1790 durch einen Selbstversuch mit Chinarinde diese Ähnlichkeitsregel untersucht. Nach der Einnahme einer bestimmten Menge Chinin wurde er krank und bekam Malaria ähnliche Symptome. Daraufhin prüfte er mit Hilfe von Freiwilligen über Jahre hinweg viele Stoffe, wobei er die auftretenden Symptome notierte. Nach und nach entstanden Arzneimittelbilder, die die Wirkungen der ausgesuchten Stoffe auf den menschlichen Organismus aufzeigten.
In weiteren, langjährigen Experimenten stellte er fest, dass nur derjenige Stoff in der Lage ist, später in seiner um Potenzen verdünnten Form kranke Menschen zu heilen, deren Krankheitsbild dem Symptomenbild ähnlich ist. Ein bestimmter Kopfschmerz, kann somit nur von einem Mittel geheilt werden, welches am gesunden Menschen einen ähnlichen Kopfschmerz erzeugen kann.


Wie arbeitet ein klassischer Homöopath?

Die Aufgabe des Homöopathen besteht darin, für seine Patienten ein seinen Symptomen ähnliches und entsprechendes Mittel zu finden. Dafür benötigt man genaue – bis ins Detail gehende Beschreibungen der Symptome des Patienten. Diese, nur der klassischen Homöopathie eigene, gründliche Fallaufnahme ist deswegen notwenig, damit der Homöopath sich einen genauen Überblick über alle krankhaften Vorfälle im Leben des Patienten verschaffen kann.
Die Aufgabe eines Homöopathen muss also darin bestehen, durch geeignete Mittel wieder ein Gleichgewicht innerhalb der energetischen Systeme herzustellen.


Gleichgewicht des Körpers und der Seele

Hahnemann fand in seiner über 50-jährigen Forschung heraus, dass die Krankheitserscheinungen (die Symptome) gar nicht die Krankheit selber ist. Vielmehr sind sie der Ausdruck, einer Vielzahl sich gegenseitig beeinflussenden Gleichgewichts-Systeme. Hahnemann nannte diesen Zustand "Lebenskraft". Sie gibt dem stofflichen Teil unseres Körpers überhaupt erst das Leben, erhält und steuert alle Lebensvorgänge und sagt allen Bausteinen des Körpers, was sie zu tun oder zu lassen haben.

 

 

 


Was ist "potenzieren"?

Da die Lebenskraft nicht materiell ist, sondern aus einer Vielzahl von dynamischen Gleichgewichten besteht, müssen die homöopathischen Arzneimittel auch nicht materiell sein.
Hahnemann hat daher ein Verfahren entwickelt, bei dem die Arzneistoffe verdünnt werden und somit ihre Wirksamkeit beibehalten, ja sie sogar wesentlich steigert.
Man nennt dies die Potenzierung.

Dabei wird der Ausgangstoff der Arznei stufenweise verdünnt und bei jeder Stufe verschüttelt, was man Dynamisieren nennt.