Die klassische HomöopathieWas ist Homöopathie?Der Name setzt sich aus homoion (ähnlich) und pathos (Leiden) zusammen. Und so ist Homöopathie eine Heilmethode, die auf dem "Ähnlichkeits-Prinzip" beruht. Ganz nach dem Grundsatz: Wie kam Hahnemann zu diesem Wissen?Hahnemann hatte 1790 durch einen Selbstversuch mit Chinarinde diese Ähnlichkeitsregel untersucht. Nach der Einnahme einer bestimmten Menge Chinin wurde er krank und bekam Malaria ähnliche Symptome. Daraufhin prüfte er mit Hilfe von Freiwilligen über Jahre hinweg viele Stoffe, wobei er die auftretenden Symptome notierte. Nach und nach entstanden Arzneimittelbilder, die die Wirkungen der ausgesuchten Stoffe auf den menschlichen Organismus aufzeigten. Wie arbeitet ein klassischer Homöopath?Die Aufgabe des Homöopathen besteht darin, für seine Patienten ein seinen Symptomen ähnliches und entsprechendes Mittel zu finden. Dafür benötigt man genaue bis ins Detail gehende Beschreibungen der Symptome des Patienten. Diese, nur der klassischen Homöopathie eigene, gründliche Fallaufnahme ist deswegen notwenig, damit der Homöopath sich einen genauen Überblick über alle krankhaften Vorfälle im Leben des Patienten verschaffen kann. Gleichgewicht des Körpers und der SeeleHahnemann fand in seiner über 50-jährigen Forschung heraus, dass die Krankheitserscheinungen (die Symptome) gar nicht die Krankheit selber ist. Vielmehr sind sie der Ausdruck, einer Vielzahl sich gegenseitig beeinflussenden Gleichgewichts-Systeme. Hahnemann nannte diesen Zustand "Lebenskraft". Sie gibt dem stofflichen Teil unseres Körpers überhaupt erst das Leben, erhält und steuert alle Lebensvorgänge und sagt allen Bausteinen des Körpers, was sie zu tun oder zu lassen haben. Was ist "potenzieren"?Da die Lebenskraft nicht materiell ist, sondern aus einer Vielzahl von dynamischen Gleichgewichten besteht, müssen die homöopathischen Arzneimittel auch nicht materiell sein. |